Aktuelles 

Februar:

Am 03.02.2011 beginnt das Einsatzjahr der UG mit der Alarmierung zum Bombenfund im Siemens Technopark. Dort wurde bei Bauarbeiten eine Amerikanische 500kg Fliegerbombe gefunden.
Während der Evakuierung der Mitarbeiter wurde der ELW 3 und wenig später auch die UG ÖEL alarmiert. Nach einer kurzen Lageerkundung wurden weiter Kräfte der Feuerwehr, des Rettungsdienstes und des THW´s nachalarmiert. In der Wartezeit bis zum eintreffen des Sprengmeisters wurde der ELW 3 vollständig aufgebaut.

Nach einer Einschätzung des Sprengmeisters muss das Wohngebiet in einem Radius von 300 m um die Fundstelle. Hier rauf wurde weiter Feuerwehren, der gesamte THW Ortsverband Nürnberg sowie eine Vielzahl von Rettungsdiensteinheiten mit ihren Führungseinheiten.

Die Aufgaben der Unterstützungsgruppe war zu Anfang waren der Aufbau der Kommunikationswege des ELW 3, Verwaltung der Alarmierten Einheiten, Einsatztagebuch führen, Lagekarte führen. Im späteren Verlauf kamen noch Übernahme des Funkverkehrs im Feuerwehrbereich, Kommunikation mit den anderen Hilfsorganisationen und der Polizei während der Evakuierung. Sowie teilweise Führen des Bereitstellungsraum und die Abfrage der Kapazitäten der Notunterkünften und die Stärkemeldungen der Eingesetzten Einheiten. Ebenfalls unterstützte die UG bei verschiedenen Lagebesprechungen.

Nach der Erfolgreichen Evakuierung des Wohngebietes wurde die Bombe um kurze nach 1 Uhr entschärft und mit der Rückführung der Evakuierten Personen begonnen. Nach einer Abschlussbesprechung war der Einsatz gegen 3 Uhr beendet.

Fast Genau 3 Wochen nach dem letzten Bombenfund in Nürnberg wurde wieder bei Bauarbeiten im Siemens Technopark eine Fliegerbombe aus dem zweiten Weltkrieg gefunden. Nachdem der 26. 02. 2011 ein Samstag war, entschied sich die Einsatzleitung nach Rücksprache mit dem Sprengmeister die Entschärfung erst am Sonntag durchzuführen. Die Unterstützungsgruppe half erst an der Fundstelle beim Aufbau des ELW 3 mit und nahm Anschließend im kurzfristig einberufenen Stab ihre Aufgaben wahr und half bei der Planung für die Evakuierung am Folgetag.

Der 27. 02. 2011 begann für die UG schon um 9 Uhr. Da die Evakuierung schon am Vortag weitgehend im Stab besprochen wurde, bestand die Arbeit der Einheit darin. Die Lagekarte zu führen, die Evakuierungsbereiche einzuzeichnen und die Leiter der Bereiche mit Informationen zu versorgen. Weiterhin übernahm die UG ab 12 Uhr den Funkverkehr zwischen den Einheiten zur Evakuierung und der Einsatzleitung, nahm an Besprechungen der Einsatzleitung teil, half bei der Kommunikation zwischen den Beteiligten Hilfsorganisationen, der VAG und der Notunterkünften.

Nach der Erfolgreichen Evakuierung in einem Radius von 500 m um die Fundstelle, begab sich der Sprengmeister gegen 16 Uhr zur Bombe um diese zu Entschärfen. Nach der Rückführung der Evakuierten und Auflösung der Einsatzleitung war der Einsatz um ca. 19 Uhr beendet.

März:

Die Müllverbrennung der Stadt rief die Feuerwehr am 29. 03. 2011 zu einem Feuer im Müllbunker. Auf Grund der Lage wurde die UG-ÖEL und der ELW 3 alarmiert. Nach Eintreffen der Einheit wurde in Verbindung mit der Besatzung des ELW der ELW 3 aufgebaut. Für einen Besseren 2m Funkverkehr wurde am Antennenmast des UG-Buses die Funkantenne des ELW´s befestigt. Gleichzeitig wurde über Feldkabel die Telefonverbindung der Einsatzleitung hergestellt und die Lagekarte vorbereitet. Im weiteren Verlauf des Einsatzes kamen die Grundaufgaben der UG zur Arbeit der Einheit hinzu. Gegen 23.00 Uhr wurde eine Ablösung durch weitere Kräfte der Unterstützungsgruppe durchgeführt. Auf Grund der Lage im Müllbunker blieb die UG mit dieser Schicht bis zum Morgen des 30. 03. 2011, wo diese nochmals Abgelöst wurde. Da das Feuer in der Nacht unter Kontrolle gebracht worden war, begann die letzte Schicht gegen 10.00 Uhr mit dem Abbau des ELW 3. Der Einsatz war gegen 14.00 Uhr beendet.

April:

Am 07. 04. 2011 wurde die UG-ÖEL zu einen Großfeuer in einer Lagerhalle in der Platenstrasse gerufen. Nachdem Eintreffen an der Einsatzstelle wurde der ELW 3 besetzt und die Lagekarte und das Einsatztagebuch geführt. Auch der Funkverkehr an der Einsatzstelle wurde teilweise von der Unterstützungsgruppe übernommen. Das Feuer konnte schnell unter Kontrolle gebracht werden und so wurde nach Abbau der Einsatzleitung der Alarm um 21.00 Uhr beendet.